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Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des IT Manager Podcasts, schön, dass Sie dabei sind, wenn es darum geht zu erfahren, was sich eigentlich hinter dem IT Begriff Raspberry Pie verbirgt!

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In einem Satz: Ein Raspberry Pie ist ein sehr kleiner und kostengünstiger Computer, der für Versuchsaufbauten sowie Hausautomationen und andere spezielle Anwendungsgebiete geeignet ist. Der Raspberry Pi wurde durch die gleichnamige Raspberry Pi Foundation mit dem Ziel entwickelt, einen Computer zu entwickeln, den sich beinahe jeder leisten kann. Das bedeutet, dass man aktuell einen Raspberry Pi bereits für ca 30 € kaufen kann und ihn dann für unterschiedlichste Zwecke nutzen kann. Das Ziel wurde unter anderem dadurch erreicht, da der Raspberry Pi zunächst einmal kein Gehäuse hat. Es ist zwar natürlich möglich eins zu nutzen, aber nicht unbedingt notwendig.

Dieser besondere Computer ist folgendermaßen zusammengesetzt: Ein Raspberry Pi ist zunächst einmal ein sogenannter Einplatinen Computer, was zur Folge hat, dass alle Komponenten – abgesehen vom Netzteil – auf nur einer Leiterplatte untergebracht sind.

Das neueste Modell, welches es erst seit Januar dieses Jahres gibt, verwendet einen BCM2837B0 Prozessor, der mit nur 1200 MHz getaktet ist. Es gibt neben den verschiedenen Modellen ebenfalls noch die Möglichkeit entweder die Lite-Version ohne eMMC-Speicher zu nutzen, oder Versionen mit 8GB, 16 oder sogar 32GB Speicher zu verwenden. Dahingehend hat sich der Raspberry Pie 2019 deutlich verbessert, zuvor lag die maximale Kapazität bei 4GB eMMC-Speicher.

Für den Raspberry Pi sind mehrere Open-Source-Betriebssysteme verfügbar, wie beispielsweise „Raspian“ von Linux, oder OpenBSD. Mit der neuesten Generation ist es auch möglich, Windows zu nutzen, dies gestaltet sich jedoch schwierig, da für das Betriebssystem selbst einige GB Speicher benötigt werden.

Neben den preislichen Vorteilen, die sich durch die Nutzung eines Raspberry Pis ergeben, ist der Mini Computer auch in anderer Hinsicht äußerst praktisch! Zunächst einmal spielt für einige Nutzungen mit Sicherheit die Größe eine Rolle, da ein Raspberry Pi sehr klein ist im Verhältnis zu anderen Recheneinheiten.

Zum anderen ist es besonders für Entwickler hilfreich, dass der Raspberry Pi eine frei programmierbare Schnittstelle für Ein- und Ausgaben bereitstellt. Die sogenannte GPIO – General Purpose Input/Output – kann, je nach Modell entweder aus 26 Pins oder aus 40 Pins bestehen und verschiedenste Geräte, Displays, LEDs und Sensoren ansteuern.

Aufgrund dieser Vorteile werden Raspberry Pis unter anderem in schulischen Einrichtungen gerne genutzt für Versuchsaufbauten, aber auch als Steuereinheiten in der Robotik finden sie ihren Einsatz.

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